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Fondue

Der Käse
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Ich hab Käse, ich bin glücklich.

1.5.13 03:25, kommentieren

Someday the Dream will End oder So hatte ich mir das nicht vorgestellt

In meiner Kindheit hatte ich einen Traum.
Einen Traum von dem Leben, das ich führen wollte.
Von der Person, die ich sein wollte.
Von den Menschen, die mir wichtig sein würden.
..... ..... .....
Mein jetziges Leben ist so gar nicht wie ich es in dem Traum gesehen hatte.
Ich liebe mein Leben, so wie es jetzt ist.
Es ist natürlich nicht perfekt.
Auch fehlt mir das eine oder andere... Der eine oder andere.
..... ..... .....
In Nächten wie dieser werde ich nachdenklich.
Hätte ich dieses anders machen sollen?
Hätte ich jenem anders begegnen sollen?
Was ist mit den Zielen, die ich erreichen wollte?
Mit den Erfahrungen, die ich machen wollte?
Mit den Menschen, denen ich nahe sein wollte?
Lebe ich mein Leben so, dass es meinem Credo entspricht?
Nichts bereuen zu müssen, zurückzusehen mit Stolz, sagen zu können zu jeder Zeit nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln?
Immer das zu tun, was ich für richtig halte?
Mache ich das...?
..... ..... .....
Ich bin verwirrt, nein, irritiert, verstört von der Tatsache, dass ich überhaupt darüber nachdenke.
Ich bin doch glücklich;
Ich liebe meine Arbeit, liebe meine Freunde, liebe meine Familie, so verschroben und engstirnig sie auch sein mag, liebe meine Wohnzng, auch wenn ich wohl noch viel Zeit, Energie und Geld hineinstecken werden müssen, bis sie etwa so ist, wie ich sie gern hätte...
Ich liebe mein unvollständiges, mich jeden Tag aufs Neue herausfordernde Leben...
..... ..... .....
So verbleibe ich mit Hoffnung, denn Liebe sollte mit Hoffnung enden, dass diese dämliche, zweifelnde Phase bald wieder vorbei ist.....
..... ..... .....
"This is my Story. It'll go the Way I want it to, or I'll end it here!"

1.5.13 03:46, kommentieren

Von Kugeln und Würfeln

Anders.
Wir sind anders.
Das war immer unsere Ausrede für alles.
Wir brauchen das nicht, wir sind anders.
Wir müssen das nicht, wir sind anders.
Wir können tun was wir wollen, denn wir sind anders.

Ich will aber nicht immer anders sein.
Normale Träume, normale Wünsche, normale Prioritäten...

Manchmal kommt es mir so vor, als würden wir uns anders nennen, nur um davonlaufen zu können vor der Welt, die uns so viel Schmerz bereitet hat.

Manchmal einfach nur Mädchen sein.
Keine meinetwegen nennen wir es emanzipierte junge Frau sein, erwachsen und rationell und kapitalistisch...
Nur manchmal ein kleines rosa Mädchen mit langem blondem Haar und großen Kulleraugen sein.

Mich verfolgen meine Sternschnuppen.
Heute habe ich meine vorgesetzte Sternschnuppe in jedem zweiten Typen gesehen, und die meisten haben ihm so gar nicht ähnlich gesehen.
Ich habe mich dabei erwischt davon tagzuträumen wie ich ihn genau dort treffe, ihn lächelnd begrüße und auf was zu trinken einlade, als Revanche für die Weihnachtsfeier, bei der er sich so süß um micb gekümmert hat.

Andererseits gibt es dann noch die zweite Sternschnuppe.
Wegen ihm habe ich ein schlechtes Gewissen bekommen weil ich mit einem Bekannten herumgemacht habe, bzw machen hab lassen.
Ich hab mich so schuldig gefühlt dass ich fast geheult hätte; soviel zu Mädchen...
Ich freue mich, wenn wir reden, bin nervös und ungeduldig darauf, wenn wir uns wiedersehen.
Die Gespräche mit ihm sind leicht, selbst für mich, die ich doch ziemlich negativ Menschen gegenüber eingestellt bin, sie laufen einfach weiter, über Gott und die Welt, ich denke eigentlich nicht mal ernsthaft darüber nach, was ich sage, es ist wie bei meinem Stern und Polarstern.

Es wäre doch so einfach.
Und trotzdem sehe ich meine zweite Sternschnuppe mit einem Blick, den ich aus mehreren Gründen absolut nicht haben dürfte.
Dreck, verdammter.

5.5.13 01:29, kommentieren

Ideals

Stand in Friendship

Speak with Wisdom

Fight with Courage

Die with Honor

6.5.13 22:44, kommentieren

Wofür?

Man lebt für das, wofür man sterben würde.

Wenn man für nichts kämpft, kann einen alles besiegen.

6.5.13 22:45, kommentieren

People

Ein Zustand, den ich nie kannte.
Oder, bis vor kurzem nicht kante.

Das Kochdate, der Kaffee mit den Geschäftspartnern...

So lange wollte nie jemand irgendetwas mit mir unternehmen, und ich kam auch nie auf die Idee, mich jemandem anzunähern.

Und dann, fast wie von heute auf morgen, wollen plötzlich nette Leute Zeit mit mir verbringen.

Nein... es war wirklich von heute auf morgen.

Fehlt nur noch, dass meine Sternschnuppen etwas machen...

6.5.13 22:48, kommentieren

Enter Stage II

Ehrlich gesagt weiß ich nicht warum ich noch wach bin.
Um 4 wieder aufstehen und ich sitze hier und blogge O.o

Pfeif auf Schlaf.
Ich kriege ohnehin keine 5h zusammen, schon seit einer Woche nicht.

Die Sache mit Herz gegen Hirn gegen Bauch...
Jeder gegen jeden, Battle Royale in meinem Inneren.

Ich hab das Gefühl wir drei Musketiere driften auseinander.
Klar haben wir uns lieb, aber jeder führt sein eigenes Leben, und jedes dieser Leben ist so verdammt unterschiedlich.

Andere Prioritäten, andere Einstellungen, andere Herzen...

Der Träumer, der Freigeist, der Materialist.
Es ist klar, wer welchen Part einnimmt, nicht?

Vielleicht lernen wir voneinander, klar, weil jeder andere Ansichten hat...
Vielleicht sind wir das Dreamteam überhaupt, weil wir gemeinsam so ziemlich alles abdecken...

Aber im Moment... Fühlt es sich nicht so an.
Das Floß, auf dem wir fahren, löst sich auf, driftet auseinander, klar versuchen wir es festzuhalten, zusammenzuhalten, aber schließlich wird es sich auflösen...
Wie schon damals Cocolint Island, weil eben jeder Traum enden muss, jeder muss irgendwann aus seinem Schlaf erwachen...

Es fühlt sich fremd an.
Unverbunden.
Drei Menschen die zufällig an einem Ort sind.
So fühlt es sich an.

Ich werde versuchen, unser Floß zusammenzuhalten, bis zum Schluss.
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Not until the End... Always.
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Wir werden das schon irgendwie hinkriegen, das weiß ich;
Das haben wir doch immer.
Irgendwie haben wir immer einen Weg gefunden.

Nur momentan...
Liegt der Weg im Nebel.
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And the fog only deepens.
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6.5.13 23:11, kommentieren