Versuch einer Erklärung

Das hier ist nur ein kleiner Versuch, einer bestimmten Person die Situation zu erklären.

Wir waren unzertrennbar.
Seeneverwandte.
Kannten den jeweils anderen besser als uns selbst.

Dann kam ein Typ.

Du verbrachtest mehr und mehr Zeit mit ihm.
Ich verstand das zwar, aber es tat mir weh, dass wir nur mehr so wenig Zeit für uns hatten.

Mit der Zeit lebten wir uns auseinander.

Es war unvermeidlich.

Fast alle unserer Wertvorstellungen, unserer Einstellungen und Weltanschauungen waren fast komplett entgegengesetzt;
oder sind es mit der Zeit immer mehr geworden.

Aber wir hatten uns doch lieb.
Wir standen darüber.
Weil wahre Freundschaft auch das heißt, oder nicht?

Das sagte ich mir zumindest immer.

Es wurde zunehmend schwieriger.

Meine Probleme verstandest du nicht, deine Wünsche und Träume verstand ich nicht.

Im Nachhinein betrachtet konnten wir wohl nichts tun.

ABER

die Art und Weise, wie es endete, fand ich absolut scheiße.

Das letzte Mal, als wir uns sahen, und auch noch über deine Reise sprachen, endete in Frieden.
Wir gingen in Freundschaft auseinander.
Dachte ich zumindest.

Doch Wochen später, während denen ich nichts von dir hörte,
erfuhr ich von einem BEKANNTEN, dass du bereits weg warst;
aufgebrochen zu deinem ach so erfüllenden Abenteuer.

Noch nicht einmal Auf Wiedersehen hast du mir gesagt.

Als die erste Trauer- und Zorn-Phase vorbei war und ich nur noch kraftlos an dich denken konnte, mit aller Kraft verhindern versuchend, dass ich heule wie ein kleines Kind, habe ich eingesehen, dass ich dir wohl einfach nicht mehr wichtig genug war, dich zu verabschieden.

Das Jahr ging vorbei;
Langsam hatte ich es geschafft, psychisch wieder einigermaßen stabil zu werden; und nicht bei jeder Note von Chop Suey wieder zusammenzuzucken, Tränen zurückzuhalten oder gleich zusammenzubrechen.

Und dann las ich auf FB, dass du wieder da warst.

Du warst wieder zurück;

Und noch nicht einmal da hast du es für nötig befunden, dich bei mir zu melden.

Sofort stand ich wieder am Anfang.

Alle Beteiligten sagten mir nur, es wäre besser so, du würdest mich nicht verdienen, ich solle aufstehen, den Staub abklopfen und weitergehen.
Sie sagten das so einfach.

Aber mich hat es nach wie vor tief verletzt zurückgelassen.

Wir waren eins; zwei Hälften eines Ganzen, für viele Jahre.
Wie soll man das so einfach überwinden?
Ich konnte es nicht.

Ich bin mir nichtmal sicher, ob ich es jetzt geschafft habe.

Offensichtlich nicht, da ich immer noch deine Nummer auswendig kenne, obwohl ich sie nach deiner Abreise gelöscht habe.
Und weil ich das hier überhaupt schreibe.

Ich war die meiste Zeit zerrissen, wie ich reagieren sollte, falls es doch wieder zu Kontakt kommen sollte;

einerseits wollte ich dir eine reinhauen; mitten in die Fresse.
andererseits wollte ich, dass du einfach aus meinem Leben verschwindest, und ich dich endlich abhaken kann; dich nie wieder zu sehen, zu hören oder sonstwas.
und dann war da der nicht gerade kleine Teil, der einfach die Vergangenheit wiederhaben wollte.
Die Zeit, in der wir unzertrennlich waren, in der alles noch in Ordnung war.

Als ich darüber nachdachte, kam mir in den Sinn, wie oft ich schon kurz davor war, den Kontakt abzubrechen; bzw auch das eine Mal, als wir wirklich keinen Kontakt hatten.

Und ich erinnerte mich, dass beinahe jedesmal ich diejenige war, die zurückgesteckt hat, die einmal schwer geschluckt hat und gesagt hat, ok, versuchen wir's wieder; so auf die Art "dir sei verziehen".

Und dann dachte ich mir, was für ein erbärmliches Etwas ich doch war.

Wieso sollte ich?

Wieder verzeihen, sodass ich meine "Seelenverwandte" wiederhabe, damit sie mich wieder in den Dreck schubsen kann?

Nee, echt nicht.

Ich habe das lange genug mit mir machen lassen und ich will einfach nicht mehr.

Ja, ich vermisse dich.
Ja, ich vermisse die Zeit.
Ja, ich bin momentan faktisch alleine.
Mutterseelenalleine.

Du hast mich dazu gemacht.
Denn als du gegangen bist, war das das I-Tüpfelchen.
Warum Menschen vertrauen, in mein Leben lassen, liebgewinnen, wenn sie doch alle wieder einfach gehen?

Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft mir das nun schon passiert ist.
Obwohl ich doch für meine Lieben ALLES tue.
Gebe alles von mir, physisch greifbar oder nicht, gebe mich selber auf, wenn es nur dem anderen hilft.

Ich habe genug davon.

Es tut so weh.
Und es tut verdammt lange weh.

Mit jedem "lieben" Menschen, der mich verlassen hat, bekam ich eine psychische Narbe mehr.
Ich sehe mich selbst schon gar nicht mehr.
Es ist nichts mehr von mir übrig außer Narben.

Und ich will das nicht mehr.

Ich hoffe, dass das nicht so aggressiv und provokant klingt, wie es mir jetzt vorkommt, denn es steckt hier keine Wut mehr drin.
Nur noch Resignation.

Ich habe aufgegeben, zu hoffen, und akzeptiert, dass, zumindest gegen Ende unserer "Beziehung", du mir wichtiger warst als ich dir.

Es wird sich nichts ändern.
Unsere Standpunkte werden immer gleich bleiben.
Jeder hat sein Recht darauf, und ich will nicht darüber nachdenken, wie man möglicherweise einen Kompromiss finden könnte; denn in diesen Bereichen, in denen wir an entgegengesetzten Enden stehen, kann man keine Kompromisse schließen.

Es schmerzt, wenn ich daran denke.

Denn es hilft nichts.
Es gibt keine Lösung.
Wir können uns nie wieder "zusammenraufen".

...

Ein persönliches Gespräch würde nur wieder zu emotional, deshalb teile ich dir das alles auf diesem Wege mit.
Du warst ein irrsinnig wichtiger Teil meines Lebens und du hast das Recht, vielleicht auch die Pflicht, zu wissen, wie meine Seite aussieht.

Damit du mich verstehst.

1 Kommentar 11.4.15 00:30, kommentieren

Decretum - Requiem for my Snow

Angefangen hat alles mit einer zu viel redenden, naiven, nervenraubenden Klassenkameradin von mir.
Über sie kam ich zu der arroganten, besserwisserischen Dame aus gutem Haus.
Und über die kam ich zu dir.

Wir verstanden uns auf Anhieb ziemlich gut, und es wurde mit jedem Treffen noch besser.

Du warst sehr still, und ich sehr jähzornig.
Irgendwie haben wir es dennoch geschafft, Gute Freunde zu werden.

Unsere Wertvorstellungen waren schon immer uneins, unsere Persönlichkeiten hätten nicht mehr verschieden sein können.
Trotzdem wurden wir irgendwann Beste Freunde.

Unsere ersten Freunde, die ersten Liebschaften, die ersten richtigen Arbeiten, die ersten eigenen Wohnungen. All das haben wir miteinander geteilt.

Wir haben ALLES miteinander geteilt.

Freunde, Bett, Badezimmer...

Unsere Leben waren miteinander verwoben, keiner von uns hätte sich vorstellen können, ohne den anderen zu sein.
Stärker als jede Liebesbeziehung.

Rat und Tat, jederzeit, jederorts.
Zwei Seiten der gleichen Medaille.

Bis sich dann... alles änderte. Langsam, schleichend.

Unsere unterschiedlichen Weltanschauungen, unsere unterschiedlichen Persönlichkeiten, unsere unterschiedlichen Wertvorstellungen...

Es waren zu viele Differenzen.
Vielleicht Missverständnisse.
Vielleicht unabänderbar.

Vielleicht haben wir uns zu wenig Mühe gegeben.
Oder zu viel.

Mit aller Kraft habe ich daran festgehalten, wie ein Ertrinkender nach einem Strohhalm.
Du warst mein Strohhalm.
Und ich habe mich so sehr festgehalten.
Habe mir Mühe gegeben, unser zerrüttetes Bildnis noch irgendwie zusammenzuhalten...

Doch die Teile fielen auseinander.
Unaufhaltbar.
Bis nichts mehr übrig war.

Und dann gingst du weg.
Nicht einmal Auf Wiedersehen hast du mir gesagt.

Ich stehe vor dem Scherbenmeer, das einst unsere Freundschaft war.
Tränen fallen darauf.
Viele, viele Tränen, immer wieder.

Schon komisch, zu einem Metal-Song zu heulen.
Aber es ist nunmal "unser Lied".
Keine noch so traurige, melancholische oder dramatische Melodie trifft mich tiefer als dieses wilde, schlagzeuglastige Lied.

Wäre ich philosophisch, könnte ich mich besser ausdrücken.

Es tut weh.
Es schmerzt, es beißt, es lässt mich nicht los.
Vor zwei Wochen bist du gegangen, und ich hab nicht mal gewusst, wann genau.
Nicht einmal verabschiedet hast du dich, verdammt!

Ich sehe diese kitschige Kette an, die ich uns gekauft hatte.
"Friends Forever".
Sie hing bis heute an meiner Wand.
Ein Hoffnungsschimmer.
Meine Hoffnung, dass uns doch wieder irgendetwas, irgendwo, irgendwie zusammenführen wird.
Unser Bildnis zusammenklebt.
Und mir meinen Strohhalm wieder zurückgibt.

Doch jetzt...

Eine leere Wand.
Ein leeres Herz.

Ich hatte noch nie großes Vertrauen in die Menschen um mich herum.
Durch dich hatte ich das Gefühl, doch wieder etwas Licht in der dunklen Masse um mich herum wahrzunehmen.
Gab Menschen eine Chance.

Und jetzt ist mein Licht erloschen.
Wieder ist alles in Dunkelheit getaucht.
Ich kann nichts sehen, stehe still.

- - - - -

Doch jetzt reicht es.
Lange genug habe ich gehofft, gewünscht, getobt.
Ich bin es Leid.
Es ist nicht meine alleinige Aufgabe, dieses Bildnis zusammenzufügen.
Besonders nicht, wenn du jedesmal wieder einen Stein dagegenwirfst, wenn ich ein kleines Stück fertig habe.
Ich bin es so Leid, Puzzle zu spielen, mit dem, was einst wir waren.

Deine Entscheidung, einfach zu gehen, macht es mir hoffentlich leichter.
Ein eindeutiges Signal, was du von unserem kaputten Bildnis hältst;
es ist dir egal.
Es schert dich nicht.
Zu egoistisch deine Ansicht, dass ich dich ja nicht verstehe.
Zu egoistisch der Gedanke "Ich will aber".
Zu egoistisch, um zu sehen, was du mir damit antust.

Einfach abhauen?
Alles hinter dir lassen?

So sei es!

Ich werde meine Hoffnungsschimmer begraben.
Die Kette, das Bild, die ganzen Kleinigkeiten, die für mich keine waren.
Begraben.
Damit sie zu dir passen.

Denn du bist für mich gestorben.

12.3.14 23:47, kommentieren

Rückfälle...

Die ganze Zeit, seit meinen letzten Einträgen, habe ich mich bemüht, endlich über so manches hinwegzukommen;

über Tatsuya, der ja seine, kA, Freundin mit besonderen Leistungen, oder whatever, hat.

darüber, dass ich nicht so leistungsfähig bin wie ich mir immer eingeredet habt; man kann nicht sagen dass ich nie übers Mittelmaß hinauskomme, aber recht viel weiter dann doch nicht...

darüber, dass meine "schwester in geiste", wie sie es so nett auf der weihnachtskarte letztes jahr formuliert hat, alles andere wichtiger ist als ich; nicht einmal davon, dass sie ein event organisiert, bin ich in kenntnis gesetzt worden, oder dass es stattfindet. Kontakt haben wir seit Oktober oder sogar noch früher nicht mehr...

darüber, dass "unser" freigeist weit wegzieht ohne sich auch nur von mir zu verabschieden. trotz des versprechens, bevor sie geht, zumindest noch einen kaffee trinken zu gehen...

Ich wollte mich damit abfinden, was ich habe, und nicht nach unerreichbaren Sternen zu greifen.
Manche meiner Träume aufzugeben.

Ich werde wohl bis ich sterbe in derselben Wohnung sein, klar gehört mir irgendwann das Haus, aber...
Natürlich macht eine Mietwohnung auch Arbeit, und natürlich ist alles nicht so schlimm wie ich es mir vorstelle, aber Fakt bleibt, dass ich mich irgendwann um ein ganzes Haus, wenn nicht sogar mehr, kümmern muss.
Allein.

Alleine wie ich die meiste Zeit meines Lebens war.

Natürlich ist es jetzt nicht dasselbe "Allein" wie als Kind, aber dennoch.

Meine Stützpfeiler haben beschlossen, abzuhauen.
Meine Eltern hören, wenn überhaupt, nur die Hälfte von dem, was ich ihnen sage. Sie erinnern sich wahrscheinlich nicht einmal mehr an die Namen der wenigen, die mir etwas bedeuten/bedeutet haben.

Und die Sache mit der Liebe...

Wie kann es sein, dass, obwohl es eigentlich gut läuft, nichts in Ordnung ist?

Ich habe Wohnung, Auto, keine Schulden, gute Arbeit...

Aber ich habe keine Freunde mehr.
Ich habe niemanden, der sich meine Probleme anhört.
Niemanden, der sich mit mir über die Lappalien, die mir Freude machen, freut.
Niemanden, um einen drauf zu machen.
Niemanden, mit dem ich in Urlaub fahre.
Niemanden, um Sonntags essen zu gehen.
Niemanden...

Wieso gehen alle Menschen weg, die mir etwas bedeuten?
Warum verlassen sie mich?

Wieso bin ich nicht stark genug, um Tatsuya abzuschreiben?

Warum bin ich nicht diszipliniert genug, meine Vorsätze durchzuziehen?
Mehr Ordnung in der Wohnung, Trainieren gehen...
Nichts davon funktioniert.

Und das, obwohl mich niemand davon abhält, denn es ist ja keiner da.

Inmitten von vielen Menschen, und doch allein.
Lachen und Scherzen, und doch innerlich heulen.
Immer nach vorne gehen, und doch eigentlich stillstehen.

Dreck verdammter.

Immer wieder sage ich mir, wird schon werden.
Es wird besser werden.
Aber trotzdem stehe ich immer noch still.

Ich weiß nicht, was ich anders machen könnte.

Neue Menschen kennenlernen klingt so einfach.
Es wäre wahrscheinlich viel leichter, wenn ich meine Träumerin und meinen Freigeist "vergessen" könnte, sie loslassen könnte.
Denn jedesmal, wenn ich mich mit jemand neuem unterhalte, vergleiche ich unwillkürlich.
Dass sie gelacht hätten.
Dass sie anders reagiert hätten.

Außerdem habe ich mein Vertrauen (wieder einmal?) verloren.
Ich habe niemandem vertraut.
Wieso auch?
Jeder, den ich bis dahin kannte, hat mich verletzt.
Dann öffnete ich mein Herz.
Und der Mensch, den ich eingelassen hatte, hat mich verlassen.
Einmal noch, dachte ich mir.
Wieder ließ ich jemanden an mich heran, und wieder wurde ich verlassen.

Wieso sollte ich mir das noch weiter antun?

Mein Optimismus ist weg.

"Es wird schon irgendwann jemand kommen.", hab ich mir eingeredet.
"Es kommt so, wie es kommen soll.", hab ich mir eingeredet.

Ja klar! >

Es kommt, wie man es nicht haben will.
Es kommt so, dass man nicht damit klarkommt.
Es kommt so, dass man wieder auf die Schnauze fällt!

Ich sehe mir die Menschen in meiner Umgebung an;
Idioten, Flachpfeifen, Arschlöcher, naive Menschen, Ignoranten, ...
Sie alle haben Menschen, die sie mögen und die bei ihnen sein wollen.
Sie alle schreiten vorwärts, wie verkehrt und blöd ihr Weg auch sein mag.
Sie scheinen glücklich.

Wie sehr wünsche ich mir, auch einfach so in den Tag hinein leben zu können.
Wie sehr wünsche ich mir, nicht immer alles bis aufs letzte Detail durchzuanalysieren.
Wie sehr wünsche ich mir, einfach unbedarft auf Menschen zugehen zu können.

Ich will doch nicht ewig allein bleiben.

Ich will jemanden, der mit mir lacht, der mit mir wütend ist, der mit mir traurig ist.
Ich will jemanden, den es interessiert, was bei mir passiert, und wie es mir geht.

Ich will wissen, dass es jemanden gibt, der traurig ist, wenn ich nicht mehr da bin.

1.12.13 20:39, kommentieren

Schweig still, mein Herz...

Panikattacke um 3 Uhr frueh...
handy klingelt, meine mom.
Um 3 a.m.?!
Da muss was passiert sein!
Herz setzt kurz aus, bis sie, leicht beduselt, sagt dass jetzt taxi genehm waere...

Ah ja.
Hab ich ja angeboten.

Da Fuuuuuuuu........

17.11.13 02:55, kommentieren

Fressalien-Ego

Wenn ich eines in der Kategorie Futter kann, dann backen.
Das dachte ich.

Und dann lasse ich meine Mom meine neueste Kreation versuchen, weil ich morgen in der Arbeit ein kleines Dankeschön verteilen wollte; und sie meint, dass ich das nicht mitnehmen sollte..
Jetzt fängt sie um halb zehn abends an, für mich einen neuen Kuchen zu backen...

Frustrierend.

Dasselbe wie beim Kartoffelpürree.
X-mal hab ich ihr dabei zugesehen und x verschiedene Methoden hab ich durchprobiert... Und trotzdem wirds nie so gut wie bei ihr.

Egal wie oft ich es versuche...

Was mache ich mir die Mühe?

Ich halte mich genau ans Rezept, und trotzdem wird es oft einfach nicht genießbar.
Wieso bloß?

Grr.

Dabei will ich doch nur meinen Kollegen etwas Gutes tun;
Und Tatsuya.

29.8.13 21:58, kommentieren

Imagination or Denial??

Oka~y...
Es war ein überaus... interessantes Wochenende.

Ich fange an zu glauben, dass meine Versuche, mich nicht so in das ganze mit Tatsuya hineinzusteigern, funktioniert haben.
Oder, dass ich mich von Anfang an getäuscht habe.

Ich bin verwirrt.

Zu Silvester war da dieser Typ.
Seine Schulter war bequem, und sehr geeignet darauf zu schlafen.

Vergangenes Wochenende hab ich ihn wieder getroffen;
und diesmal festgestellt, dass auch sein Zimmer gut geeignet ist, darin zu übernachten.

Vielleicht ist es die Tatsache, dass ich bei ihm, nennen wir ihn Chrome, definitiv mehr Chancen habe, und er jetzt schon viel "zutraulicher" ist als Tatsuya...

Vielleicht sind es die ewigen Fails, die ich mir im Bezug auf Tatsuya immer wieder einheimse.

Vielleicht ist es die Tatsache, dass ich mit Chrome meine liebsten Hobbies teile, während ich mit Tatsuya die weniger liebgewonnenen Hobbies teile...

Oder vielleicht ist es sowas banales wie die Tatsache, dass Chrome nicht in meiner Firma arbeitet geschweige denn mein Chef ist...

Auf jeden Fall bin ich verwirrt.

Klar ist Tatsuya nach wie vor mein Vorbild.
Klar beruhigt es mich nach wie vor, wenn ich nur weiß, dass er anwesend ist.

Es ist nur... irgendwie... komisch.

In Gedanken, in denen normalerweise nur Tatsuya die Hauptrolle gespielt hat, schleicht sich plötzlich Chrome.

Träume, die bisher nur von Tatsuya gehandelt haben, wechseln plötzlich die Darsteller.

Habe ich mich geweigert, alles nur als Respekt, Anerkennung und Bewunderung zu sehen?
Oder hab ich mir alles nur eingebildet?

Oder bin ich nur verwirrt von Chromes Annäherung?

Vielleicht... bin ich es nur Leid.
Möglich.
Ich bin es Leid, allein zu sein.
Und jedes sympathische Kerlchen, das auch nur nett zu mir ist, wird sofort als Opfer deklariert.
...eigentlich total traurig.
Bin ich wirklich so verzweifelt?
Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so sein würde.
Ich bin doch zufrieden?
Schöne Wohnung, Wahnsinns-Auto, angenehme Arbeit, eine handvoll Leute, die man als Freunde titulieren könnte...
Warum fehlt mir denn so etwas banales und unwichtiges?

Kann doch wohl nicht wahr sein...

20.8.13 00:04, kommentieren

Sommer, Sonne, Sonnenschein

Ja, mit heute ist wieder alles eitel Sonnenschein.

Mein Hexagon der Freude:

1.:
Am Wochenende hab ich mal wieder Meldung von Menschen bekommen, die sich schon la~nge nicht mehr gemeldet haben, sondern die immer ich anrufen musste, und die dann aber keine zeit hatten! Wuu!

2.:
Okay, Urlaub ist toll, aber endlich wieder (nach einer Woche schon "endlich"? O.o) arbeiten hat defintiv was! Sowas von energiegeladen wie heute war ich schon la~nge nicht mehr!

3.:
Herr Schichtführer Mark ist endlich wieder vom Urlaub zurück. Diesmal ist das "endlich" berechtigt, weil er ganze VIER Wochen weg war...

4.:
Karu ist im Urlaub! Wuuhuu!

5.:
Tatsuya-chan ist ebenfalls vom Urlaub zurück!
Ich kann gar nicht genug betonen wie toll das ist!
Er ist auch morgens gleich hergekommen und hat mir zur Begrüßung die Hand gegeben... und ich habe mich brav retour gemeldet!
Es gibt nicht genug Wuuhuu's auf der Welt um meine Freude darüber auszudrücken, dass er !!!!!ENDLICH!!!!! wieder da ist...

6.:
Ich habe gestern abend Tales of Vesperia ausgespielt und dann neu angefangen weil ich ganz am Schluss erst kapiert hab dass ich auf Schwierigkeitsgrad Leicht keine Grade Points bekomme...
Aber hey, bin schon wieder zu fast einem Drittel durch! (und diesmal auf Normal^^)

Gäbe man diese sechs Situationen in eine BSC, wären sie total unbalanciert... aber egal.^^

Es ist so schön.
Die Welt ist voller rosa Feen und Blümchen.
Heute war ein guter Tag.
Schalalalala~

12.8.13 19:09, kommentieren